Berlin: Stellenabbau im Jugendknast

In den letzten fünf Jahren sind in der Jugendstrafanstalt Berlin 30 Stellen abgebaut worden. Das ging vor allem zu Lasten der Inhaftierten, räumt Justizsenatorin Karin Schubert in ihrer Antwort (PDF) auf eine Anfrage im Abgeordnetenhaus ein:

Als Folge des Personalabbaus ist es zu Einschränkungen im Freizeitbereich der Inhaftierten gekommen. Diese äußerten sich zeitweise in verringerten Aufschlusszeiten während der Freizeit für einzelne Inhaftierte bzw. Wohngruppen, insbesondere an Wochenenden. Vereinzelt waren Verkürzungen der Öffnungszeiten von Werkbetrieben zu verzeichnen.

Bei fortschreitendem Personalabbau sei der “derzeit noch hohe Qualitätsstandard” im Jugendstrafvollzug keinesfalls mehr zu halten.

(Danke an RA Rolf Jürgen Franke für den Link)

04.11.2005 15:11 | Vollzug | Kommentare deaktiviert

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