Schmutzige Zellen
Das Anti-Folter-Komitee des Europarats hat die Haftbedingungen für Abschiebehäftlinge in der Hansestadt kritisiert, berichtet Spiegel online:
In Hamburg stellten die Komiteemitglieder “heruntergekommene und schmutzige Zellen” für die Abschiebehäftlinge in der Untersuchungshaftanstalt am Holstenglacis fest. Die Insassen lebten dort allein oder zu zweit und seien “23 Stunden pro Tag in ihren Zellen eingeschlossen, wo sie fast nichts haben, mit dem sie sich beschäftigen könnten”. Die Häftlinge hätten zudem keine Fernseher und Bücher, die Post werde zensiert, und die Besuchszeiten seien auf 30 Minuten alle 14 Tage beschränkt.
