Club Hakenfelde
Der vermeintliche Luxusknast Hakenfelde ist eine Anstalt des Leidens – jedenfalls für Karsten Speck, Berlins derzeit prominentesten Gefangenen. Zumindest wenn man Bild glauben darf:
Es ist die härteste Zeit seines Lebens.
21.45 Uhr auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Hakenfelde in Berlin. Schauspieler Karsten Speck (45, „Hallo Robbie“) wartet mit anderen Häftlingen vor einem besetzten Telefonhäuschen. Er trägt eine grüne Kapuzenjacke, hat sich eine Baseball-Kappe tief ins Gesicht gezogen.
Weil ihm das Handy im Gefängnis abgenommen wurde, muß Deutschlands prominentester Knacki vor der Zelle Schlange stehen. Ein Wärter: „Jeder will einmal am Tag mit seinen Liebsten telefonieren.“ 4 1/2 Minuten telefoniert Speck, danach geht er schlafen.
Vor wenigen Tagen klang es in diesem Bericht noch so, als stehe Speck vor der Einlieferung in den Club Med.
(Danke an Torsten Kleinz für den Hinweis)
